Evangelische Kirchenvorstandswahl am Sonntag, dem 21. Juni 2009 in Worfelden
Am 21. Juni 2009 fand die Kirchenvorstandswahl unserer Evangelischen Kirchen in Hessen-Nassau statt. Nach dem Gottesdienst um 11.00 Uhr wurde das Wahllokal im frisch renovierten Evangelische Gemeindehaus zu Worfelden eröffnet. Es gab eine rege Wahlbeteiligung (27,65%) und bei einem Wahlkaffee und Plätzchen verweilten viele nette Menschen und es gab viele nette Gespräche.
Die Bekanntgabe der Wahl wird Hessenweit am 16. August 2009 stattfinden.
Hier schon vorab die gewählten Kandidatinnen und Kandidaten in alphabetischer Reihenfolge:
Helga Bausch,
Frank Bausch
Kurt Engel
Bettina Filipp
Heinz Graf
Karen Lischka
Gisela Petri
Thomas Raiss
Irmgard Röttel
Angelika Schmidt
Vielen Dank an alle Kandidaten, die sich bereit erklärt haben, für unsere Kirchengemeinde Verantwortung zu übernehmen.
Vielen Dank an alle Wählerinnen und Wähler, die den Weg zu uns ins Wahllokal gefunden haben.
Vielen Dank auch an alle Helferinnen und Helfer, die uns den ganzen, langen Wahltag so freundlich bewirtet und uns am Abend ein wohlschmeckendes, kaltes Büfett gezaubert haben.
Ihr Pfarrer Richard Luh
Ps.: Die letzten Gäste der Wahlparty verließen vergnügt gegen 24 Uhr das Evangelische Gemeindehaus.
Am Sonntag, 21. Juni 2009, ist Kirchenvorstandswahl in der EKHN. Die EKHN hat über 1.780.000 Mitglieder, von denen am 21.1.2009 nach Zählungen des kirchlichen Rechnungszentrums
genau 1.565.650 wahlberechtigt waren.
Sie sind aufgerufen, in den 1.175 Kirchengemeinden die Leitungsgremien neu zu wählen. Zu wählen sind circa 12.000 Kirchenvorstandsmitglieder.
In der Gemeindeversammlung, die am Sonntag, dem 08. März 2009 im Anschluß an den Gottesdienst in der Kirche stattfand, begrüßte Pfarrer Richard Luh, Vorsitzender des Benennungsausschusses, die anwesenden Kandidaten und Kandidatinnen sowie alle interessierten Gemeindeglieder in der gut besuchten Kirche. - Er moderierte die Gemeindeversammlung, erläuterte den Wahlmodus und stellte dar, welche Aufgaben der neu zu wählende Kirchenvorstand in der Gemeinde zu erfüllen hat.
Der vorläufige Wahlvorschlag umfaßte 13 Kandidatinnen und Kandidaten,
die Gemeindeversammlung machte von ihrem in der Kirchengemeindewahlordnung (KGWO) vorgesehenen Recht, noch weitere Kandidaten vorzuschlagen, keinen Gebrauch.
Zum Wahlmodus: Die KGWO sieht vor, dass der Wahlvorschlag 25% mehr KandidatInnen umfassen muss, als KirchenvorsteherInnen zu wählen sind. Konkret heißt das für unsere Kirchengemeinde:
Mit 1750 Gemeindegliedern (Gemeinde bis 2000 Gemeindeglieder) können 10 KirchenvorsteherInnen gewählt werden, wir benötigen also 13 KandidatInnen.
Der endgültige Wahlvorschlag für die Wahl am 21. Juni umfaßt auch nach der Gemeindeversammlung 13 KandidatInnen.
Die Amtszeit des neu gewählten Kirchenvorstandes beginnt am 1. November dieses Jahres.
in einem Festgottesdienst am Reformationstag (31. Oktober) werden die neuen KirchenvorsteherInnen in ihr Amt eingeführt und scheidende KirchenvorsteherInnen verabschiedet.
Vorstellung der Kandidaten: Mit einem Kurzstatement zur Person und ihren Zielen für die Gemeindearbeit stellten sich die 13 Kandidatinnen und Kandidaten vor.
An die Kandidaten wurden keine zusätzlichen Fragen gestellt.
Vorschläge zur Ergänzung der Kandidatenliste wurden nicht gemacht.
In den nächsten zwei Wochen sind aber noch Ergänzungen möglich.
Die Kandidatenliste wird dann vom Kirchenvorstand festgestellt.
Diese wird vom 23. März bis zum 30. März offenliegen.
Vom 31. März an besteht 14 Tage lang eine Einspruchsmöglichkeit.
Bei der Wahl (Sonntag, 21. Juni 2009,
11 bis 18 Uhr im Evangelischen Gemeindehaus) besteht die Möglichkeit der Briefwahl:
Anträge dazu müssen bis spätestens 20. Juni eingegangen sein.
Pfarrer Luh schloß die Gemeindeversammlung mit einem Gebet und einem gemeinsamen Vaterunser.
Auch Ihre Ideen sind gefragt!
Sie wollen wissen, welche Gemeinde-Veranstaltungen sich
hinter den einzelnen, kleinen Bildern verbergen???
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Als Kandidatinnen und Kandidaten werden Menschen gesucht, die bereit sind,
unsere Gemeinde aktiv mitzugestalten
und dafür Verantwortung zu übernehmen.
Sie stellen sich der Wahl, wie es das Gesetz vorsieht.
Danach muss es mindestens ein Viertel mehr Kandidierende als Sitze geben soll. Für zum Beispiel 12 Plätze müssen also mindestens 15 Kandidaturen vorliegen. Kirchenvorstandswahlen sind ein evangelisches Markenzeichen.
Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) wird – wie andere evangelische Kirchen auch – von Kirchenvorständen und Synoden geleitet. Die Kirchenwahlen sind ein Kernstück der Ordnung, die sich unsere Kirche gegeben hat. Diese baut sich „von der Basis her“, von den Gemeinden auf.
Der von der Kirchenleitung der EKHN ausgesuchte Slogan zur Kirchenwahl ist kurz und anspruchsvoll: „Evangelisch!“ Der kürzeste aller denkbaren Sätze zu einer evangelischen Kirchenvorstandswahl pointiert auf besondere Weise jenen Satz, der in der EKHN und weit darüber hinaus seit über 15 Jahren zum Nachdenken anregt und oft wie ein Sprichwort zitiert wird:„Evangelisch aus gutem Grund“ Gemeint damit ist:
„Nicht irgendwie, sondern evangelisch,
nicht beliebig, sondern evangelisch,
nicht nach Lust und Laune,
sondern evangelisch.“